um bei Sicherheit, speziell Gesamt-Sicherheits-Konzept und zentralem Virenscanner für die ePA, weiter zu kommen, könnte ich mir folgende Argumentation vorstellen:
...bitten wir um Prüfung, ob ein Gesamt-Sicherheits-Konzept und der Einsatz eines zentralen Virenscanners, die Sicherheit der TI speziell in den Krankenhäusern erhöhen könnte.
Als Betreiber von Krankenhaus-It glauben wir, dass eine Gesamt-Sicherheits-Betrachtung über sämtliche TI-Komponenten und vor allem über die grosse Zahl von TI-Teilnehmern, zu dem Ergebnis kommen könnte, dass der Einsatz von mehr sicherheitsbietenden Komponenten in der TI zu mehr Sicherheit führen könnte.
Für jede der 250.000 Leistungserbringer-Institutionen ist es essentiell, daß der eingesetzte Download-Schutz für ePA (und KIM) einwandfrei funktioniert, und nicht z.B. Schadcode-Anteile in .txt-Dateien versehentlich ausgeführt werden (... weil z.B. die .txt-Datei nur so aussieht und tatsächlich eine .exe-Datei ist, oder der Schadcode aus einem anderen Grund ausgeführt wird, oder der lokale TextViewer fehlerhaft ist), usw. usf.
Für dieses Szenario hat die gematik Handlungsanweisungen veröffentlicht, die wir als hilfreich ansehen. Im Schadenfall liegt die Vermeidungsverantwortung beim Leistungserbringer.
Aber: Müsste man nicht bei der grossen Zahl von TI-Anschlüssen statistisch annehmen, dass es Teilnehmer gibt, die die Handlungsanweisung nicht optimal umgesetzt haben? Wäre es deshalb im Sinne einer umfassenden Vorsorge nicht naheliegend, einen doppelten Boden in Form eines zentralen Virenscanners (für die EPA) zu implementieren?
In grossen Organisation mit vielen Beteiligten und Verantwortlichkeiten kommt noch hinzu, dass durch Missverständnisse innerhalb der Organisation, etwas nicht optimal umgesetzt wurde. Dann wäre ein zentraler Virenscanner eine Backup-Absicherung.
Hinzu kommt: Mit zukünftig Millionen angeschlossener Handies an die EPA steigt auch die Wahrscheinlichkeit der fehlerhaften Dateieinspielungen. Eine doppelte Absicherung könnte hier vielleicht die Gesamtsicherheit erhöhen?
Vor diesem beschriebenen Hintergrund bitten wir um Prüfung, ob eine doppelte Absicherung für Sie sinnvoll erscheint.
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