Labore haben die Möglichkeit, eine WHO-Sequenz-Nummer z. B. in einer DEMIS-Meldung für Masern anzugeben, welche in der richtigen Kombination auch zu einem Mapping in ein entsprechendes Feld in der ÖGD-Fachanwendung führt. Unter folgenden Bedingungen ist es möglich, die WHO-Sequenz-Nummer in der DEMIS-Meldung anzugeben:
Entscheidend sind hier:
- die Angaben des korrekten SNOMED-Codes in Observation.ValueCodableConcept.coding
- 41482005 | Molecular sequence data (finding)
- die exakte Textangabe in Observation.valueCodeableConcept.text
- "WHO Sequenz-Nummer (Distinct Sequenz ID): XXXX" → "XXXX" ist hier die spezifische WHO-Sequenz-Nummer.
Als Code sieht das dann folgendermaßen aus:
<code>
<coding>
<system value="http://loinc.org"></system>
<version value="2.81"></version>
<code value="104427-0"></code>
<display value="Masern-Virus Genotyp [Identität] in Probenmaterial mittels Sequenzierung"></display>
</coding>
</code>
<valueCodeableConcept>
<coding>
<system value="http://snomed.info/sct"></system>
<version value="http://snomed.info/sct/11000274103/version/20241115"></version>
<code value="41482005"></code>
<display value="Molecular sequence data (finding)"></display>
</coding>
<text value="WHO Sequenz-Nummer (Distinct Sequenz ID): XXXX"></text>
</valueCodeableConcept>
Bei den Beispielen für Labormeldungen haben wir ein entsprechendes Beispiel einer Masernmeldung hochgeladen (unter "Erregerspezifische Beispielmeldungen für § 7 Abs. 1 IfSG", Nr. 61, siehe Anmerkung).